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Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

von links nach rechts Gütertriebwagen mit Gepäckwagen, Kastendampflok mit Personenwagen, E-Lok 05 für den Rangierbetrieb, Diesellok V01 mit 4 verschiedenen Wagen, OEG-Halbzug in Doppeltraktion und der Party-Halbzug, der noch heute im Einsatz ist.

Vorgeschichte

Im vergangenen Jahr 2003 kam mir die Idee für EEP Modelle der OEG zu erstellen. Ich machte die Bekanntschaft mit Klaus Töppe, der Modelle der OEG als Gartenbahn (1:45) gebaut hatte. Die Gartenbahn von Klaus Töppe wurde in der lokalen Presse und im Fernsehen (Eisenbahnromantik) vorgestellt. Über Ihn kam ich an Günter König, der in filigraner Arbeit über 200 Zeichnungen von Fahrzeugen im Massstab 1:87 erstellt hatte und ein unerschöpfliches Wissen darüber hat. Im Antiquariat beschaffte ich mir das Kleinbahnheft 6 der OEG, in dem sehr viele Bilder aus der früheren Zeit veröffentlicht sind. Die ersten Modelle sind auf dem oberen Bild dargestellt. Ich werde nach und nach weitere Modelle aus der Frühzeit und auch die modernen Gelenktriebwagen der Neuzeit erstellen. Ich selbst habe in meiner Kindheit noch die Kastendampflok erlebt, die gemütlich an der Bergstrasse entlang gefahren ist und man fast noch Blumen pflücken konnte.

Geschichte der OEG                                                                                                                                     Schon 1870 gab es Bemühungen eine Strecke von Mannheim nach Weinheim zu bauen. Aber erst 1887 wurde die 17,7 km Strecke von Mannheim nach Weinheim über Viernheim gebaut. 3 Jahre später 1890 wurde dann die 16,34 km lange Strecke von Weinheim nach Heidelberg gebaut. Im Jahre 1891 wurde dann das Dreieck geschlossen und die 12,6 km von Heidelberg nach Mannheim erstellt. Da in dieser Zeit die Dampflokomotiven noch als Ungeheuer betrachtet wurden und die Züge mitten durch die engen Strassen der Gemeinden führten, hatte man die Dampflokomotiven mit einem Kasten umbaut, damit sie nicht mehr wie ein Ungetüm aussehen. Im Jahre 1909 wurde dann die eingleisige 6,5 km Strecke von MA-Käfertal nach Heddesheim gebaut. Ab 1915 wurde die Strecke Mannheim nach Weinheim elektrifiziert. Ab 1927 wurde auch die Strecke Mannheim nach Heidelberg elektrifiziert. Erst 1956 konnte mit der Strecke Weinheim nach Schriesheim die Elektrifizierung abgeschlossen werden. bei der damaligen Industrialisierung wurde auch ein reger Güterverkehr durchgeführt. Durch die Verkehrssteigerung in den 50er Jahren mussten von den Flensburger, Mindener und Bielefelder Kreisbahnen insgesamt 11 vierachsige Kleinbahnfahrzeuge mit offenen Plattformen gekauft werden. In den 60er Jahren wurden die 8achsigen Gelenktriebwagen von Düwag angeschafft. Die neuesten Anschaffungen sind von Addranz und Bombardier. Heute werden diese Strecken im 10minütigen bzw. 20minütigen Takt bedient. In Zukunft werden die Fahrzeuge für Mannheim, Heidelberg, OEG und Rhein-Haardt-Bahn unter RNV gemeinsam beschafft und betrieben.

 

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